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Saft selber machen, wie geht das? Hier die besten Rezepte & Tipps

Saft selber machen, aber wie? – Dein Ratgeber Portal

Wie auch du frische Säfte selber machen kannst wirst du hier auf dieser Seit erfahren. Alle Pflanzen graben sich mit Wurzeln in das Substrat und entziehen ihm teils unter Zuhilfenahme von Bakterien die Nährstoffe zu ihrem eigenen Aufbau. Der Mensch macht sich diese Aufbereitung der Pflanze zunutze und entnimmt ihr teilweise oder zur Gänze alle für ihn wichtigen Nährstoffe. Mit Saftmaschinen können Früchte (Beeren, Äpfel) oder Blätter (Salat, Spinat, Zwiebel), Stängel, Äste oder Rinde (Zimt, Vanille), Knollen (Erdapfel = Kartoffel) oder Wurzeln (Möhre = Karotte) und Rhizome (Ingwer) entsaftet und ausgepresst werden. Jede Pflanze hat ihren bevorzugten Speicherort, der vom Menschen verendet wird:

Spinat speichert seine wertvollen Stoffe in den Blättern, Kokos wird aus der Nuss gewonnen, Gurkensaft aus der Frucht, Kakao und Mandel aus der entsprechenden Bohne und Melone dient als Flüssigkeitsspender und Süßungsmittel. Der neue Trend geht noch weiter und verspricht leckere Smoothies mit Bananen die in allen Kombinationen genossen werden können.

Woraus man Säfte selber machen kann?

Alle Pflanzenteile sind mit Wasser gefüllt, das mit den Inhaltsstoffen der Pflanze angereichert ist. Dies sind Öle, Aminosäuren, Vitamine und Spurenelemente. Diese werden beim Pressen, Auskochen oder Zerkleinern aus den Pflanzenzellen freigesetzt und für den menschlichen Organismus leichter verfügbar ananassaftgemacht. Bei vielen Pflanzen liegen die wertvollsten Bestandteile im Fruchtfleisch, bei anderen nur in den Samen. Blätter sind ebenfalls Speicher von wichtigen Inhaltsstoffen. Bei der Brennnessel zum Beispiel können alle Teile, von der Wurzel bis zur Blattspitze, verwendet werden. Das Kerngehäuse mancher Früchte ist bitter und die Fasern der Wurzeln oder Rhizome sind zäh und ungenießbar. Pilze werden selten verwendet, Trauben und Beeren dafür sehr oft. Gewürze unterstützen und verstärken den selbst gemachten Gesundheits Drink geschmacksarmer oder geschmacksneutraler Pflanzen (Banane, Salat).

Mango kann mit Soja kombiniert werden, Ananas mit Joghurt, und Karotten sind als Grundlage vieler Mixgetränke unentbehrlich, in denen Apfel und Kiwi als Flüssigkeitsspender verwendet werden.

Gesunde Säfte selbst gemacht – Unsere Tipps

Zu jeder Jahreszeit gibt es Pflanzen, deren Teile den Menschen durch ihre Inhaltsstoffe unterstützen und seine Gesundheit fördern. Gekaufte Säfte, auch wenn sie frisch gepresst sind, können nicht mit einer eigenen Komposition verglichen werden. Die Zutaten können selbst ausgesucht werden und die Intensität (mehr von dieser oder jener Pflanze) selber festgelegt werden. Zudem kann die Konsistenz (fester oder flüssiger) individuell bestimmt werden. Gesüßt wird „im Geschäft“ mit exotischen Mitteln (Stevia) oder herkömmlichem Zucker, wenn auch „braun“. Zu Hause wird mit naturtrübem Apfel- oder Birnensaft gesüßt oder mit Honig.

Karotte, Apfel, Ribisel (Johannisbeere), Avocado, Nüsse und Weißkohl können als separate Säfte oder in ihrer Kombination erfrischend wirken und sind gesund.

Vorteile

  • nach eigenem Geschmack
  • saisonales Obst und Gemüse verwenden
  • regionales Obst verwenden
  • Smoothie oder haltbarer Saft selbst frisch produziert
  • eigenes Süßungsmittel
  • Freude am Erfinden, Dekorieren und Präsentieren der Säfte im Bekanntenkreis
  • Gräte leicht zu reinigen

Nachteile

  • viel Arbeit
  • Gläser auswaschen und sterilisieren
  • Geräte anschaffen
  • Geräte reinigen
  • entsprechendes Geschirr oder Gläser bereit haben

Smoothies und Hochleistungsmixer

kiwismoothieNahezu jede pflanzliche Struktur, auch eine Nuss, kann in den Profi Industriemixer gesteckt werden und zu Mus zerrieben werden. Die verschiedenen Geschwindigkeiten und Stärken können am Smoothie Mixer eingestellt werden. Die Zeitauswahl hängt von den Fasern oder dem weichen Fruchtfleisch ab. Generellwerden harte Teile zuerst gemixt, später kommen die weichen Bestandteile hinzu. Mit der Pulsfunktion wird kurz und kräftig nachgebessert. Blattgemüse und Nüsse eignen sich besonders für die Verarbeitung in einem Hochleistungsmixer.

Roh oder gekocht werden die Zutaten in den Mixer gegeben, Sellerie, Zwiebel und Gewürze (Curry) nach Belieben dazu gefügt. Gekochter Kürbis und gegartes Suppengemüsegeben die Basis einer Suppe, die auch als Saft kühl genossen werden kann.

Gepresste Säfte und Zitruspressen

Zitruspressen rotieren langsam um die eigene Achse und reiben mithilfe des Handdrucks das Innere aus Früchten mit harter Schale heraus. Viel Saft und ein wenig Fruchtfleisch zeichnen Zitronen, Apfelsinen (Orangen), Mandarinen, Grapefruit, Limette und Kumquat aus.

Säfte und Slowjiucer

Der Slowjuicer zerreibt die Zellstruktur, ohne zunächst die Pflanzenzellen zu zerstören. Wie ein Fleischwolf werden die Zellen schließlich zerquetscht. Die Zellorgane bleiben erhalten, der Zellsaft wird ausgepresst und tropft in ein Auffanggefäß. Nur die Pflanzenfasern werden im vorderen Teil der Presse relativ trocken abgeschieden. Hier werden nur der reine Saft und die Zellkraftwerke, die Mitochondrien und Golgi-Apparate sowie die Botenstoffe, Vitamine und Spurenelemente genossen. Besonders hartes Gemüse, wie Möhren und andere Rüben, lassen sich gut zu Säften verarbeiten. Gerade in Zeiten wo wir immer mehr im Stress leben, bieten hochkonzentrierte Nährstoffe die durch das schonende Entsaften fast zu 100% erhalten bleiben, eine optimale Nahrungsergänzung, für Körper Geist und Seele.

Säfte und Dampfentsafter

In zwei Etagen wird unten Wasser zum Kochen gebracht, der durch die Früchte streicht. Der heiße Dampf bringt die Pflanzenzellen zum Platzen und der begehrte Saft rinnt heraus. Er kann über ein Rohr abgezapft werden. Aufgrund der Hitze lässt sich der eigens gemachte Saft steril abfüllen und länger Granatapfelsaftaufheben.

Besonders Früchte, die zunächst schädliche Stoffe beinhalten (Pektine) oder in der Gärung produzieren (Methylen) müssen im heißen Dampf hergestellt werden.

Holunder enthält Sambunigrin, das während der halben Stunde im Dampfentsafter unschädlich gemacht wird. Äpfel und Birnen, Heidelbeeren, Pflaumen, Weintrauben und Stachelbeeren können im Dampfentsafter zu köstlichen Säften verarbeitet werden, die jahrelang halten. Meist beginnt die Küche wie zu Omas Zeiten zu duften und der heiße und leicht mit Zucker aromatisierte Dunst wogt durch das Haus.

Die Kombination macht es aus!

Oft weisen Säfte aus besonderen Pflanzenteilen keinen überragenden Geschmack auf. Deshalb ist man gut beraten, säuerliche oder süß schmeckende Pflanzen beizumischen. Die Kombination verschiedener Säfte, wie die von Erdbeeren, Roter Rübe (Rote Bete), Granatapfel, Weizengras und Spargel erzeugen auf der Zunge und im Gaumen eine wahre Geschmacksexplosion.

Die Farbe mancher Säfte kann von Grau und schmutzigem Grün mit Zitrone, Melone und Granatapfel deutlich aufgehellt werden. Denn auch das Auge isst mit.

Wo kann man Entsafter kaufen?

Im guten Fachhandel lässt sich schnell ein Entsafter finden. Bei Amazon.de allerdings hat der Kunde den Vorteil, viele verschiedene Rezensionen lesen zu können, sich über Vorteile und Nachteile zu informieren und seine eigene Meinung zu bilden. Außerdem wird ihm die Maschine oder das Gerät auch direkt nach Hause geliefert und er kann, wenn notwendig, problemlos returnieren.

Fazit

Do It Yourself ist IN und beim Säfte selber machen kann man sich einige gesundheitliche Vorteile verschaffen. Superfoods zu gesunden Säften verarbeitet ist voll im Trend! Die Getränke werden meist kühl serviert und genossen. Smoothies sind zudem hoch vitalisierend und gute Energiespender.

Eingekochtes Obst liefert Säfte, die lang haltbar sind. Die Kombination aus verschiedenen Säften, ob aus Obst oder Gemüse, ergibt keine plumpe Mischung der Geschmacksnoten. Vielmehr ergänzen und vervollkommnen einander die unterschiedlichen Inhaltsstoffe sowie die Säuren und Fruchtzuckeranteile. Eigene Säfte zu kreieren erweitert das Spektrum der verwendbaren Früchte und Pflanzenteile und der Freude zu experimentieren steht nichts im Wege.

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