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Saft selber machen, wie geht das? Hier die besten Rezepte & Tipps

Birkensaft – der neue Gesundheitstrend

Vor nicht allzu langer Zeit war Kokoswasser in der Welt der Schönen und Schlanken als der Fettverbrenner schlechthin angesagt. Jetzt hat die Promiwelt einen neuen Gesundheitstrend entdeckt: Birkensaft aus Skandinavien. Wobei der Trend so neu gar nicht ist, wird er doch seit Jahrhunderten als Gesundheitselixier geliebt und geschätzt. Jedes Jahr im Frühling sieht man sowohl Bauern als auch Privatleute fleißig Birkensaft ernten. Direkt vom Baum wird er abgezapft und verspricht viele positive Effekte auf den menschlichen Körper.

Welche besonderen Inhaltsstoffe stecken im Birkensaft?

Das kalorienarme Getränk enthält Xylitol (eine zahnfreundliche Zuckerart, die übrigens auch in der Schwangerschaft bedenkenlos konsumiert werden darf), Mineralstoffe, Spurenelemente wie Kalzium und Eisen sowie Vitamin C. Er stärkt somit das Immunsystem und spült Gifte aus dem Körper. Auch eine medizinische Wirkung wird dem Birkensaft nachgesagt: So soll die farblose Flüssigkeit etwa grippalen Infekten, Migräne, Entzündungen, Ekzemen und Leberkrankheiten vorbeugen. Sonstige Effekte: ein verbessertes Hautbild und verminderte Cellulite. Gesund, erfrischend, vegan, ökologisch, frei von Gluten und Gentechnik: eine Kur für den Körper, durch die Heilkraft der Natur.

Ist Birkensaft wirklich so gesund, kann er Nebenwirkungen haben?

Der Professor für Lebensmittelchemie an der finnischen Universität Turku, Heikki Kallio, erforschte sowohl Eigenschaften als auch Wirkung des neu entdeckten, beliebten Kultgetränks. Eine Nebenwirkung konnte er bislang nicht entdecken.

Kann man Birkensaft selbst herstellen?

Obwohl man die Ernte Kennern überlassen sollte, kann man den Birkensaft natürlich auch selber zapfen. Man bohrt einen geeigneten Baum zirka siebzig Zentimeter über dem Boden nach schräg oben an, steckt einen Schlauch in das Loch und fängt die Flüssigkeit mit einem Gefäß auf. Vorher sollte man sich jedoch über das Prozedere informieren, denn vor, während und nach der Bohrung gibt es viel zu beachten. Denn nicht nur die Beschaffenheit und das Alter der Knospe, sondern auch der genaue Zeitpunkt des Zapfens spielen eine wesentliche Rolle bei der Ernte. Nur so kann man den Birkensaft frisch gewinnen. Lagert man das Getränk im Kühlschrank, sollte man es binnen zwei bis drei Tagen aufbrauchen. Länger haltbar macht man ihn übrigens, in dem man ihn pasteurisiert (spezielles Verfahren beim Erhitzen), mit Alkohol versetzt oder zu Sirup konzentriert.

Welche Wirkung hat Birkensaft?

Durch seine Mineralien und Vitamine unterstützt er den Körper bei der Entgiftung und hat noch weitere gesundheitsfördernde Eigenschaften.

Er hat eine entzündungshemmende und entgiftende Wirkung und sorgt aufgrund der enthaltenen Saponine dazu bei, den Cholesterinspiegel zu senken.

Man schreibt Birkensaft auch eine positive Wirkung für die Haut zu.

Wie wird Birkensaft geerntet?

Es gibt zwei Methoden, um Birkensaft zu ernten.

Zum einen durch das Anbohren des Stammes, zum anderen das Kappen eines Astes an seiner Spitze.

Die Astmethode ist aufgrund der schonenderen Ernte für den Baum die meist bevorzugte.

Dabei wird der Ast mit einer Endfläche von einem Durchmesser von ca. 0,5 cm abgeschnitten. An der Spitze wird abends eine Flasche abgehängt und abgedichtet. Der daraus gewonnene Saft ist der Birkensaft.

Wann wird Birkensaft gezapft?

Die beste Erntezeit ist von März bis zum Blattaustrieb im Mai. Denn in dieser Zeit pumpt der Baum die im letzten Sommer gespeicherten Nährstoffe aus den Wurzeln in die Knospen.

Welche Vitamine und Nährstoffe enthält Birkensaft?

Aufgrund der eigentlichen Funktion der Nährstoffversorgung des Baumes, enthält Birkensaft Vitamin C, Aminosäuren, Kalium, Eisen, Magnesium, Natrium, Phosphor, Kalzium, Proteine, Zink, sowie Saponine.

Saponine sind sogenannte Vorstufen des Zuckers und fördern die Darmtätigkeit. Man sagt ihnen eine vorbeugende Wirkung von Darmkrebs nach. Birkensaft ist als Getränk für Menschen interessant, die auf ihr Gewicht achten, denn 100 Milliliter Birkensaft enthalten nur etwa 5 kcal.

Ist Birkensaft giftig?

Birkensaft ist nicht giftig. Dennoch sollte beim Kauf Birkensaft in Bio-Qualität ausgewählt werden. Beim eigenen Zapfen des Birkensafts sollte darauf geachtet werden, dass dieser nicht Schadstoffen wie Insektenschutzmittel belastet wurde.

Was kann man mit Birkensaft machen?

Birkensaft ist zur inneren und äußeren Anwendung. Bei der inneren Anwendung kann er entweder pur oder verdünnt getrunken werden, um seine Heilkräfte zu entfalten. Bei der äußeren Anwendung kann er pur oder in Cremes bzw. Tinkturen verarbeitet auf Haut oder Haare aufgetragen werden.

Alternativ lässt er sich auch mit hochprozentigem Alkohol zum Birkenwasser-Auszug mischen.

Wie lange ist Birkensaft haltbar?

Gekühlt ist frischer Birkensaft nur wenige Tage haltbar, er lässt sich aber gut haltbar machen, durch z. B. einfrieren kann ein kleiner Vorrat angelegt werden.

Gekaufter Birkensaft ist länger haltbar. Entscheidend ist das Mindesthaltbarkeitsdatum auf der Flasche. Angebrochen sollte dies innerhalb weniger Tage verbraucht werden.

Kann man Birkensaft selbst zapfen?

Birkensaft kann selbst gezapft werden. Dem Baum zuliebe sollte dies jedoch vorsichtig und mit Bedacht ausgeführt werden.

Bei der Stammmethode wird ein Loch mindestens 70 cm über dem Boden in den Stamm gebohrt und ein Schlauch in das Loch gesteckt. Das Ende des Schlauchs verläuft in eine Flasche, welche mit dem Schlauch zusammen isoliert wird, um Insektenbefall zu vermeiden. Spätestens am nächsten Tag kann der Saft geerntet werden.

Wo kann man Birkensaft kaufen?

Ein gut sortiertes Reformhaus oder auch Bioladen führen Birkensaft. Des Weiteren ist er bei entsprechenden Onlinehändlern ebenfalls erhältlich.

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Fazit:

Die Heilkraft des Birkensafts wird seit vielen Jahrhunderten genutzt. Seit jeher wird er von Völkern auf der ganzen Welt gewonnen.

Unsere Vorfahren besaßen ein umfassendes Wissen um Heilkräuter und Heilmittel aus der Natur, so auch um den Saft der Birke.

Derzeit wird Birkensaft mit seinen wertvollen Inhaltsstoffen wiederentdeckt, denn der Saft ist mit seinen gesundheitsfördernden Wirkstoffen frei von Nebenwirkungen zu genießen.


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